"Es werde Licht !"

Er ist die Schnittstelle, an der bei Kohlhammer und Wallis-

hauser aus digitalen Daten erstmals eine fassbare Größe wird. Die Rede ist vom neuen Druckplattenbelichter Luxel

T-9800 CTP S, der seinen Dienst in der Druckvorstufe bei

uns aufgenommen hat.

 

Mit dem CTP (computer-to-plate)-Belichter Luxel T-9800 CTP S wird

der bereits im Einsatz befindliche XMF-Workflow konsequent zu

Ende gedacht. Gleichzeitig wurden neue Möglichkeiten bei der

Durchgängigkeit der technischen Prozesse geschaffen.

 

Mithilfe des als Plattenmagazin fungierenden Multi Autoloaders können bis zu 500 Druckplatten in unterschiedlichen Formaten vorgehalten werden. Über das jeweilige Jobticket wird von dort die entsprechende Druckplatte der Belichtungseinheit vollautomatisch zugeführt. Diese automatische Auswahl der Plattengröße wird dabei über den einfach

zu bedienenden Touchscreen kontrolliert.

 

Grundlage für die neuen technischen Möglichkeiten ist der Einsatz eines neuen Belichtungskopfs. Dieser arbeitet beim Luxel T-9800 mit der sogenannten GLV-Technologie (Grating Light Valve). Hierbei wird der Laserstrahl durch reflektierende Bänder in 512 Lichtkanäle auf-

geteilt. So kann während einer Umdrehung der Außentrommel eine größere Fläche als bei vergleichbaren Maschinen belichtet werden, was zu einer erheblichen Performanceverbesserung führt. Zudem wurde auch die Ausgabeleistung im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich erhöht. Bei einer reduzierten Umdrehungsgeschwindigkeit der Be-

lichtungstrommel von etwa 180 U/Minute wird so eine Ausgabeleistung von bis zu 32 Platten pro Stunde bei 2450 dpi (Optional auf 4000 dpi erweiterbar) erreichbar. Somit dauert es also gerade mal 2 Minuten, bis eine Druckplatte belichtet ist.

 

Die Platten werden im Standard mit einem 80er Raster belichtet.

Für High End-Produkte stehen AM Screen Sets (Amplitudenmodulierte Rastersätze) von 80er bis 120er Raster sowie ein frequenzmodulierter Raster (FM-Raster) zur Verfügung, um die Punkt-Information noch detailreicher auf das Papier zu bringen. Als Besonderheit kann der konventionelle amplitudenmodulierter Raster mit dem FM-Raster auf ein und derselben Druckform kombiniert werden.

 

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